Gegenüberliegende Schreibtische: vorprogrammierter Streß
Wenn sich Mitarbeiter exakt gegenübersitzen entsteht zwangsläufig Streß, auch wenn man sein Gegenüber noch so sehr mag. Die Folge: zwischen den beiden Tischen wird mit unglaublicher Kreativität ein gehöriges Maß an "Arbeits-Müll" angehäuft.
- Um den emotionalen Druck dieser konfrontierenden Arbeitssituation abzubauen, sollte eine zweite Arbeitsrichtung geschaffen werden, beispielsweise durch eine seitliche Platzierung des Computers.
- Abhilfe verschafft auch das Verschieben der beiden Tische um zumindest 30 Zentimeter oder mehr seitlich auseinander. Ihnen gegenüber entsteht nun wieder ein Stückchen Freiraum.
Die förderlichsten Tischformen
Auch die richtigen Möbelformen können den Arbeitserfolg verbessern. Günstig für Schreibtische sind Rechtecke, U-Formen, Halbkreise oder Tische mit sanfter Wölbung um den Sitzenden herum.
Für Konferenztische sind runde oder ovale Formen gut geeignet, aber auch Anordnungen in U-Form, die einen konstruktiven Energiefluß zu allen Teilnehmern zulassen und den im freien Ende befindlichen Vortragenden bestmöglich integrieren. Sehr unregelmäßig oder einseitig geformte Tische, oder solche mit scharfen Kanten gelten als problematisch und sollten daher vermieden oder durch Pflanzen oder Kristalle ausgeglichen werden.
Rund, Halbrund, Oval, Geschwungen
All diese Tischformen gelten als kreativitätsfördernd und unterstützen die Suche nach neuen Ideen. Sie fördern Gemeinsamkeit und Kommunikation.
Nutzen Sie runde Tische daher für vorwiegend gesellige Ereignisse und Gespräche mit zwischenmenschlichem und persönlichem Charakter, auch für Brainstormings und kreative Prozesse. Rationale Sachthemen und Vertragsverhandlungen ziehen sich jedoch am runden Tisch erfahrungsgemäß meist unnötig in die Länge.
Rechteckig, Quadratisch
Gerade Tischformen eignen sich bestens für formale, denkorientierte, analytische - also vorwiegend "linkshirnige" - Tätigkeiten, wie beispielsweise die Buchhaltung, weiters für Rechtsanwälte, Wirtschaftstreuhänder, Banken oder Versicherungen.
Kombinierte Tischformen
Kombinationen von geraden und runden Tischelementen werden immer beliebter, beispielsweise als Arbeitstische mit angefügter kreisrunder Besprechungsfläche. Hier gesellt sich zum linkshirnig linearen Tisch (Rechteck), ein Schuß rechtshirnig-kommunikativer Energie (rund).
Aber auch die Tischgröße ist wichtig: ein kleines Büro wird von einem zu großen Tisch regelrecht "erschlagen", während ein zu kleiner Tisch - und somit die Person an diesem Tisch - in einem geräumigen Raum "untergeht".
Der ideale Arbeitsraum
Büros sollten einen regelmäßigen Grundriß haben.
Es ist besser ein kleineres aber quadratisches oder rechteckiges Büro zu haben, als ein unsymmetrisches.
- Wenn Sie unter Balken oder Dachschrägen arbeiten, so achten Sie darauf, dass Sie nicht allzuviel Zeit darunter verbringen. Die belastende Wirkung des Balkens oder der drückende Einfluß der Schräge würde Ihr Arbeitsleben erheblich erschweren. Dies gilt insbesondere bei tiefliegenden, wuchtigen und dunklen Balken. Unter keinen Umständen sollten Sie beim Aufstehen das Gefühl haben, den Kopf einziehen zu müssen. Dachausbauten sind demnach als Arbeitsräume nur bedingt geeignet, außer bei entsprechender Raumhöhe.
- Dachräume mit schrägen Wänden gelten als unruhig, denn wie Billiardkugeln reflektieren die Wände störende Energien in den Raum. Wenn Menschen, die jahrelang in Dachräumen arbeiteten in ein anderes Büro umsiedeln, merken sie daß die Arbeit nun leichter von der Hand geht.
- Bücherregale im Rücken oder gar Bücherbords über dem Kopf wirken bedrückend, wie übrigens auch schwere Leuchten. Abstand halten!
- Eine Säule vor Ihrem Arbeitsplatz symbolisiert ein schwieriges und an Hindernissen reiches Berufsleben. Drehen Sie den Schreibtisch zur Seite und begrünen Sie die Säule mit einer gesunden Hänge- oder Kletterpflanze.
Welche Pflanzen ins Büro?
Gesunde Pflanzen sollten in keinem Büro fehlen, denn sie steigern die Raumenergie. Vor allem in Ballungsräumen ist es mit unserer Atemluft nicht zum Besten bestellt, doch kann die Schadstoffbelastung an Arbeitsstätten jene befahrener Kreuzungen sogar noch übertreffen.
Wenn ein Teil der Mitarbeiter über Symptome wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerz, Reizung von Augen, Nasen und Rachen, Husten, Atemwegsinfektionen, Nebenhöhlenverstopfung, Heiserkeit oder Schwindelgefühl klagt, dann liegt laut WHO das Sick Building Syndrome vor. Vorallem betroffen sind Beschäftigte in modernen Verwaltungs- und Bürogebäuden, Krankenhäusern sowie Schulen. Klimaanlagen mit Umluftbetrieb, vollständige Abschirmung vom Außenklima, gute Isolation gegen Wärmeverluste, moderne Leichtbauweise und die Abdünstungen von Einrichtung und Baumaterialien gelten als die Hauptversucher schadstoffbelasteter Raumluft.
Schon geringe Schadstoffmengen können bei empfindlichen Menschen zu Unbehagen und Atembeschwerden, mit einem Nachlassen der Leistungsfähigkeit führen. Der Zigarettenrauch erzeugt alleine mehr als 2000 schädliche Stoffe, darunter auch Formaldehyd. Auf jeden Fall gut, vorallem bei dichten Energiesparfenstern und wenn viele Menschen im Raum sind: regelmäßig einige Minuten lang gründlich lüften, indem Sie die Fenster ganz öffnen (kippen ist zu wenig) und ordentlich durchziehen lassen.
- Einige Pflanzen wurden mittlerweile als hervorragende biologische Luftfilter erkannt, wobei davon ausgegangen werden kann, daß jede Pflanze gewisse reinigende Funktionen auszuführen im Stande sein sollte. Im folgenden sind einige der besser untersuchten Pflanzen vorgestellt:
- Zum Reinigen von Luftsschadstoffen versprechen Strauchmargerite, Areca- und Steckenpalme, Chrysantheme, Gerbera, Pfeilwurz, Drachenbaum, Birkenfeige, Efeu, Einblatt, Schwertfarn und Azalee Erfolg.
- Zur Steigerung der Raumenergie gelten Grünlilie, Orangen- oder Zitronenbaum, Drachenbaum, Topfrose, Zimmerbambus und Schwertfarn als ausgesprochene Kraftbündel.
- Einige Kakteensorten, wie die Sorte Opuntia und der Säulenkaktus cereus sollen für den Computerarbeitsplatz besonders gut geeignet sein. Mit ihren Stacheln können sie zu starke Energiefelder zerstreuen und schädigende Strahlen umpolen. Eine zusätzliche technische Abschirmung elektromagnetischer Störfelder ist möglich mit dem raySAVER®-Handychip >>> Shop .
